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12. Januar 2010

FDP: Mehr Kreativität im Umgang mit den neuen Medien – Verbotsforderungen zu pauschal

Gegen das von der bayerischen Justizministerin Beate Merk geforderte pauschale Verbot von Killerspielen sprach sich die jugendpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Julika Sandt (München) aus. „Mit ihren ewig gleichen Wiederholungen löst die CSU das Problem nicht. Hier verwechselt die CSU sinnvolle und notwendige Prävention mit blankem Aktionismus. Das Verbot sogenannter Killerspiele wird die Problematik der Gewalt unter Jugendlichen nicht lösen, zumal diese Spiele in der Regel ohnehin erst ab 18 Jahren zugelassen sind“, so Sandt.

Die FDP-Fraktion setzt sich seit langem für eine bessere Information junger Menschen im Umgang mit den neuen Medien ein. „Lehrer müssen in der Lage sein, den Schülerinnen und Schülern einen kompetenten Umgang mit den Medien zu vermitteln. Daher setzen wir uns seit langem für eine Stärkung der Medienerziehung an Schulen ein. Dafür ist es zwingend notwendig, alle Seiten mit ins Boot zu holen – Schüler, Lehrer und Eltern stehen hier gemeinsam mit der Politik in der Verantwortung. Jugendliche müssen lernen, die kreativen Möglichkeiten und die Fülle an Informationen im Internet sinnvoll zu nutzen. Wichtig ist auch, dass sie nicht vollkommen in die virtuelle Internet- und Spielewelt abtauchen. Deshalb müssen wir die reale Welt für sie attraktiv gestalten - mit sportlichen, künstlerischen und musischen Angeboten“, so Sandt abschließend.
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