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01. September 2007

Ein Beleuchtungskonzept für München!

München braucht einen Beleuchtungs-Masterplan, der die architektonischen, historischen und landschaftlichen Qualitäten der Stadt betont. Neben diesen ästhetischen Möglichkeiten bewirkt eine stimmige Beleuchtung auch, dass sich die Menschen sicherer fühlen. Mit einem solchen Plan lässt sich auch Strom sparen. Somit würde er die Umwelt schonen und gleichzeitig die Stromkosten der Stadt senken.


Mit den Möglichkeiten eines Beleuchtungs-Masterplanes beschäftigten sich auch die Teilnehmer unserer Veranstaltung Licht-Sicht am Freitag, im August 2007 mit dem Lichtdesigner
Christoph Matthias
. Um 20.30 - pünktlich zur "blauen Stunde" zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit - trafen sich rund 60 Münchnerinnen und Münchner auf den Stufen des Nationaltheaters.

Licht schaffe Atmosphäre. Eine stimmige Beleuchtung erhöht die Lebensqualität der Bürger. Und die Attraktivität der Stadt ist ein Standortfaktor für Wirtschaft und Tourismus. Die Münchner Stadtbeleuchtung hat große Defizite. Es kommt nicht darauf an, die Stadt insgesamt stärker zu beleuchten, sondern eine stimmige Relation zwischen hellen und dunklen Bereichen zu schaffen. Die Theatinerstraße ist zu schwach beleuchtet, demgegenüber blenden die Laternen auf der Ludwigstraße, sodass die Fassaden der klasizistischen Gebäude bei Nacht kaum mehr ihre Wirkung entfalten. Im Hofgarten beispielsweise strahlen die Laternen zu hell. Deshalb werden die umliegenden Bereiche als dunkel und bedrohlich wahrgenommen. Ausserdem ist die Fassade der Residenz nicht angestrahlt. Das Raumerlebnis, das hier möglich wäre, bleibt aus.

Wenn ein Masterplan erst ausgearbeitet ist, müssen zunächst zwei bis drei Pilotprojekte starten. Neben einem Stadtteilzentrum würde sich die Maximilianstraße als solches Projekt anbieten. Hierfür könnte man mit Sicherheit Geschäftsleute gewinnen.

Auf Betreiben des ehemaligen Münchner Baureferenten Horst Haffner hatte die FDP im Stadtrat schon vor Jahren einen entsprechenden Antrag gestellt. Die rot-grüne Mehrheit schmetterte ihn jedoch ab. Zur Zeit liegt der Stadt ein neuer Antrag vor, in dem die FDP-Stadträtin Christa Stock ein stimmiges Beleuchtungskonzept fordert.


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