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18. April 2011

Bayerischer Lokalrundfunk: Senderkonzentration führt in Sackgasse Förderung des bayerischen Lokalrundfunks FDP-Medienpolitikerin SANDT: „Senderkonzentration führt in die Sackgasse“

„Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint“, sagte die medienpoltische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Julika Sandt (München) zu den jüngsten Vorschlägen des bayerischen Medienministers Marcel Huber in puncto Lokalfernsehen. Huber hatte ins Spiel gebracht, der Unterfinanzierung des bayerischen Lokalfernsehens durch eine zunehmende Konzentration der Sender begegnen zu wollen „Herr Huber hat ja selbst darauf hingewiesen, dass auch bei einer Konzentration von Lokalsendern deren Unabhängigkeit sowie der Lokalbezug gewährleistet bleiben müssten. Und genau darin liegt das Problem: Wenn größere Einheiten entstehen, wird Beides nicht mehr im notwendigen Maße bestehen. Eine Sender-Konzentration beim Lokalfernsehen kann aus liberaler Sicht nicht Politik der Staatsregierung werden“, stellte die FDP-Politikerin klar.

Sandt verwies dabei auch auf die Erkenntnisse einer Anhörung im Landtag: „Wir wissen, dass den Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort beim Lokalfernsehen die Lokalberichterstattung ganz besonders wichtig ist. Zieht ein Sender jedoch von seinen Zuschauern weg, dann schwindet auch die Nähe der Berichterstattung. Außerdem rechtfertigt die Lokalberichterstattung den Grundversorgungsauftrag, der ja Grundlage für die Förderung ist.“

Sandt forderte dazu auf, sich möglichst schnell Gedanken über die weitere Finanzierung der Lokalsender nach 2012 zu machen. „Der Weg der Senderkonzentration führt dabei jedoch in die Sackgasse“, so die liberale Medienexpertin wörtlich.
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