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24. Oktober 2012

„Mein Kampf“: Historisch-kritische Edition nicht gefährden

Die Ankündigung des Bayerischen Kultusministeriums, strafrechtliche Möglichkeiten zu prüfen, die freie Veröffentlichung der Hitler-Schrift „Mein Kampf“ nach Auslaufen der Urheberrechte zu verhindern, kommentiert Julika Sandt, medien- und kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag: „Die FDP-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Staatsregierung eine kommentierte, historisch-kritische Edition von Adolf Hitlers ,Mein Kampf‘ durch das Institut für Zeitgeschichte unterstützen und vorantreiben muss. Der Beschluss fand auch die Unterstützung des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. Ein Totalverbot würde die Hetzschrift, die ohnehin über Internet oder antiquarisch erhältlich ist, nur weiter unnötig mystifizieren. Dies wäre verantwortungslos gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen. Daher darf die Staatsregierung von diesem Landtagsbeschluss auf keinen Fall abweichen.“„Der Bayerische Landtag hat auf Initiative der FDP-Fraktion im Frühjahr 2012 beschlossen, dass die Staatsregierung eine kommentierte, historisch-kritische Edition von Adolf Hitlers ,Mein Kampf‘ durch das Institut für Zeitgeschichte unterstützen und vorantreiben muss. Der Beschluss fand auch die Unterstützung des Landesverbands der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. Ein Totalverbot würde die Hetzschrift, die ohnehin über Internet oder antiquarisch erhältlich ist, nur weiter unnötig mystifizieren. Dies wäre verantwortungslos gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen. Daher darf die Staatsregierung von diesem Landtagsbeschluss auf keinen Fall abweichen.“
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