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20. November 2012

FDP-Jugendpolitikerin SANDT: Vielfalt der Lebensentwürfe in Bayern fördern

München 20.11.2012 (der). Zur am heutigen Dienstag im bayerischen Kabinett verabschiedeten Fortschreibung des Kinder- und Jugendprogramms erklärt Julika Sandt (München), jugendpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Liberale Inhalte und Werte wie Eigenverantwortung, Partizipation und Prävention prägen dieses 120 Seiten starke Programm maßgeblich. Wir wollen jungen Menschen so viel Freiraum eröffnen wie möglich. Es ist gerade nicht die Aufgabe des Staates, eine konforme Jugend zu erziehen, sondern die Vielfalt der Lebensentwürfe und Ansichten junger Menschen in Bayern zu fördern. Dies spiegelt dieses Kinder- und Jugendprogramm wieder. Starke Persönlichkeiten, die sich ihr eigenes Urteil bilden, ihre Positionen artikulieren und Verantwortung übernehmen, sind doch diejenigen, die unsere Gesellschaft tragen und weiterentwickeln.

Ein liberales Anliegen, das sich in dem Programm wiederfindet, ist, dass die Medienkompetenz von Jugendlichen gestärkt wird. Mir geht es nicht allein darum, dass Jugendliche nicht mit der Spielkonsole alleingelassen werden. Wichtig ist vor allem, dass kein Jugendlicher von der Entwicklung und den Chancen neuer Medien abgehängt wird. Denn Medienkompetenz wird zunehmend zur Voraussetzung für Teilhabe und Kommunikation.

Ein weiterer Erfolg der FDP ist, dass das Programm in der heute beschlossenen Fassung weder Verkaufsverbote an Tankstellen noch Testkäufe vorsieht. Mit Testkäufen sollten jugendliche Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes kontrollieren, ob sich Geschäftsinhaber an Jugendschutzbestimmungen halten. Ich finde: Bespitzelung und grundsätzliches Misstrauen gegen Geschäftsinhaber haben in einem zukunftsweisenden Jugendprogramm nichts verloren.“
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