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23. Januar 2013

FDP will Gesamtkonzept zum computergestützten Lernen

München, 23.01.2013 (pa). „Damit Bayern international wettbewerbs- und zukunftsfähig bleibt, müssen die Schulen qualifiziert und schnell die Chancen des computergestützten Lernens nutzen“, erklärt Julika Sandt (München), medienpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Sie fordert ein schlüssiges Gesamtkonzept, das Didaktik, Technik/Infrastruktur, Lehreraus- und Fortbildung sowie Finanzierungsmodelle umfasst.

Beim gestrigen Werkstattgespräch „Voraussetzungen und Chancen des digitalen Lernens in Bayern“ der FDP-Fraktion konstatierte der Lernforscher Prof. Frank Fischer von der Ludwig-Maximilians-Universität München, aus insgesamt 231 ausgewerteten Studien gehe eindeutig hervor, dass der Einsatz neuer Medien im Unterricht positive Effekte auf das Lernen hat. Dies gelte insbesondere, wenn neue Medien so eingesetzt würden, dass sie selbstorganisiertes, forschendes Lernen unterstützen. Eine wichtige Aufgabe der Lehrer sei, dass Schüler lernen zu bewerten, welche Relevanz Informationen haben, die sie beispielsweise über Suchmaschinen finden. „Unser Expertengespräch hat klar bestätigt, dass die Implementierung des computergestützten Lernens an Bayerns Schulen mit der Lehreraus- und –weiterbildung einhergehen muss“, resümiert Sandt.

Ihre Kollegin, die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Renate Will (Baldham), erklärte: „Auch beim Lernen mit digitalen Medien ist der Lehrer weiterhin unverzichtbar. Seine Rolle wird sich allerdings wandeln müssen: Der Lehrer wird immer mehr zum `Dirigenten` werden, der seine Klasse vergleichbar mit einem Orchester leitet.“ Weiter forderte Will, das sogenannte Kooperationsverbot abzuschaffen. Das würde bedeuten, dass der Bund die Möglichkeit hätte, Schulen projektbezogen finanziell zu unterstützen und damit auch die Kommunen als Sachaufwandsträger zu entlasten.


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