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28. August 2013

Pressemitteilung der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag

Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Bahr

FDP-Gesundheitsexpertin SANDT: „Wahlfreiheit ist die bessere Medizin für Alle“

München, 28.08.2013 (pa). Zur Kritik an den Vorschlägen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) für eine Wahlfreiheit bei der Krankenversicherung kommentiert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-FDP, Julika Sandt (München):

„Die Kritik an Daniel Bahrs Plänen, allen Versicherten mehr Wahlfreiheiten zu geben, geht genau in die falsche Richtung. Diejenigen, die eine Zwangs-Einheitskasse wollen – und genau das ist die Bürgerversicherung – sollten sich vor Augen führen, dass genau dieses Prinzip in die Zwei-Klassen-Medizin führt.

Erfahrungen, etwa aus Skandinavien, zeigen, dass in Einheitssystemen die Wartezeiten sehr viel länger sind und medizinische Leistungen rationiert werden. So ist es dort üblich, dass ein Patient, bevor er einen Arzt aufsucht, den Rat der zuständigen Bezirkskrankenschwester einholt. Wer es sich dort leisten kann, verschafft sich Zugang zu Spitzenmedizin außerhalb der Einheitsversorgung. So entsteht echte Zwei-Klassen-Medizin. Der von Daniel Bahr beschriebene Weg führt hingegen zu einer ausgewogenen Balance zwischen Solidarität und Eigenverantwortung. Wer krank ist, braucht eine individuelle Versorgung. Deshalb habe ich das Bündnis gegen die Bürgerversicherung Bayern gegründet, dem sich inzwischen 21 Organisationen aus den Bereichen Gesundheitsberufe, Versicherungswirtschaft, Arbeitgeber, Industrie und Politik angeschlossen haben.“


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